Eigentlich wollte ich an dieser Stelle eine wirksame Methode aus unserem Führungskräfteentwicklungsprogramm vorstellen. Doch dann haben uns die Teilnehmenden zum Abschluss unseres gemeinsamen Führungskräfteentwicklungsprogramms mit persönlichen Worten und einem Präsent überrascht.
Diese besondere Wertschätzung hat uns sehr berührt – und gleichzeitig gezeigt, was nachhaltige Führungskräfteentwicklung bewirken kann.
In den vergangenen zehn Monaten habe ich gemeinsam mit einer Kollegin 14 Führungskräfte in einem umfassenden Entwicklungsprogramm begleitet. Beim abschließenden Trainingsmodul konnten wir unmittelbar erleben, wie stark sich die Teilnehmenden fachlich und persönlich weiterentwickelt hatten.
Mehr Selbstvertrauen, größere Klarheit in der eigenen Führungsrolle, ein bewussterer Umgang mit Mitarbeitenden und ein deutlich erweitertes Repertoire für anspruchsvolle Führungssituationen: Die Entwicklung war nicht nur spürbar, sondern wir konnten Sie auch im Verhalten der Teilnehmenden erleben.
Ein zweitägiges Führungskräftetraining kann wichtige Impulse geben. Nachhaltige Verhaltensänderung benötigt jedoch Zeit, Reflexion, praktische Erfahrungen und eine kontinuierliche Begleitung.
Deshalb setzen wir bei umfangreicheren Personalentwicklungsprojekten auf modulare Führungskräfteentwicklungsprogramme. Die Teilnehmenden lernen nicht nur neue Methoden kennen, sondern wenden diese zwischen den Modulen in ihrem Arbeitsalltag an. Erfahrungen und Herausforderungen werden anschließend gemeinsam reflektiert.
So entsteht ein kontinuierlicher Lernprozess:
Lernen – ausprobieren – reflektieren – anpassen – erneut anwenden.
Das hier beschriebene Programm lief über zehn Monate. Je nach Zielsetzung, Zielgruppe und Unternehmenssituation können vergleichbare Führungskräfteprogramme über einen Zeitraum von etwa zehn bis zwölf Monaten gestaltet werden.
Das Führungskräfteentwicklungsprogramm verbindet persönliche Entwicklung, Mitarbeiterführung und unternehmerisches Denken. Die Trainingsinhalte bauen systematisch aufeinander auf und gliedern sich in drei zentrale Entwicklungsstufen.
| Entwicklungsphase | Schwerpunkt | |
|---|---|---|
| Mich selbst führen | Sich selbst verstehen und führen | |
| Mitarbeitende führen | Mitarbeitende inspirieren und entwickeln | |
| mit Zahlen & KPI führen | Verantwortung für Ergebnisse und Zusammenarbeit übernehmen |
Gute Führung beginnt bei der eigenen Person. Führungskräfte müssen ihre Werte, Motive, Stärken, Verhaltensmuster und persönlichen Stressreaktionen kennen, bevor sie andere Menschen wirkungsvoll führen können.
Die erste Phase des Entwicklungsprogramms startet mit einem zweitägigen Präsenztraining. Hier schaffen wir eine gemeinsame Grundlage für die weitere Zusammenarbeit und ermöglichen den Teilnehmenden eine intensive Auseinandersetzung mit ihrer zukünftigen oder bereits übernommenen Führungsrolle.
Die Teilnehmenden beschäftigen sich unter anderem mit folgenden Fragen:
Eine stärkenorientierte Standortbestimmung oder eine Werte- und Motivationsanalyse, z.B. mit Profile Dynamics®, kann die Selbstreflexion zusätzlich unterstützen.
Das Ziel des ersten Bausteins ist nicht, einen bestimmten Führungsstil zu kopieren. Jede Führungskraft soll einen authentischen und gleichzeitig situationsgerechten Führungsstil entwickeln und sich bewußt mit der eigenen Person, den eigenen Stärken und auch den Anforderungen, die sich aus der Führungstätigkeit ergeben, auseinandersetzen.
Nach der persönlichen Standortbestimmung richtet sich der Fokus auf die Führung von Mitarbeitenden. Ein weiteres, gemeinsames Präsenzmodul eröffnet diese zweite Entwicklungsphase.
Hier lernen die Teilnehmenden, wie sie Orientierung geben, Beziehungen professionell gestalten und Mitarbeitende entsprechend ihrer Fähigkeiten und Bedürfnisse führen können.
Im Training geht es daher beispielsweise um:
Leistungsfähige Teams benötigen Vertrauen. Mitarbeitende müssen Fragen stellen, unterschiedliche Meinungen äußern und auch Unsicherheiten ansprechen können.
Daher reflektieren die Führungskräfte, wie Vertrauen entsteht, wodurch es beschädigt wird und wie sie durch ihr eigenes Verhalten psychologische Sicherheit fördern können.
Dabei geht es nicht um Harmonie um jeden Preis. Vertrauen entsteht auch dadurch, dass Führungskräfte schwierige Themen frühzeitig ansprechen, Entscheidungen nachvollziehbar erklären und konsequent handeln.
In der dritten Entwicklungsphase erweitern die Teilnehmenden ihren Blick über die unmittelbare Mitarbeiterführung hinaus.
Führungskräfte tragen Verantwortung für Ergebnisse, Veränderungsprozesse, Schnittstellen und die Zusammenarbeit im Unternehmen. Genau diese Anforderungen stehen im 3. Modul im Mittelpunkt.
Viele Ergebnisse entstehen heute nicht mehr innerhalb eines einzelnen Teams. Führungskräfte müssen mit anderen Bereichen, Standorten, Hierarchieebenen und unterschiedlichen Interessengruppen zusammenarbeiten.
Im Training geht es deshalb auch um Kooperation, Schnittstellenmanagement, Konfliktklärung und den Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen.
Den Abschluss des Programms bildet ein gemeinsames 2 tägiges Präsenzmodul. Hier werden die wichtigsten Erkenntnisse gebündelt, persönliche Fortschritte sichtbar gemacht, gewürdigt und gefeiert und konkrete Schritte für den weiteren Transfer vereinbart.
Das Programm verbindet unterschiedliche Lernformate zu einer durchgängigen Lernreise:
Diese Blended-Learning-Architektur ermöglicht es, Wissen in gut verdaulichen Einheiten zu vermitteln und gleichzeitig eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der eigenen Führungspraxis sicherzustellen.
Der entscheidende Punkt ist der Transfer: Die Teilnehmenden sollen nicht nur wissen, wie gute Führung funktioniert. Sie sollen die Inhalte in konkreten Gesprächen, Entscheidungen und Führungssituationen umsetzen können.
Ich führe diese Programme für zwei zentrale Zielgruppen durch.
Mitarbeitende, die sich auf ihre erste Führungsaufgabe vorbereiten, erhalten frühzeitig Orientierung und praktisches Handwerkszeug. Dadurch können typische Fehler beim Einstieg in die Führungsrolle vermieden werden.
Die Teilnehmenden entwickeln ein realistisches Bild von Führung und setzen sich bewusst mit dem Rollenwechsel vom Kollegen zur Führungskraft auseinander.
Das Programm eignet sich ebenfalls für Führungskräfte, die ihre Tätigkeit bereits ausüben und erste Erfahrungen gesammelt haben.
Sie bringen konkrete Situationen und Herausforderungen aus ihrem Alltag in die Trainings ein. Dadurch können vorhandene Verhaltensweisen reflektiert, Unsicherheiten bearbeitet und neue Führungsinstrumente direkt erprobt werden.
Besonders wertvoll ist eine gemischte Gruppe: Nachwuchsführungskräfte profitieren von den praktischen Erfahrungen der bereits tätigen Führungskräfte. Gleichzeitig erhalten erfahrenere Teilnehmende durch die Fragen der Nachwuchsführungskräfte neue Perspektiven auf das eigene Verhalten.
Diese interaktiven und praxisorientierten Führungskräftetrainings führen wir mit zwei erfahrenen Trainern im Duo durch.
Davon profitieren sowohl die Teilnehmenden als auch das Unternehmen:
Darüber hinaus erleben die Teilnehmenden unmittelbar, wie professionelle Zusammenarbeit, unterschiedliche Sichtweisen und wertschätzender Dialog in der Praxis funktionieren.
International tätige Unternehmen benötigen Führungskräfteprogramme, die über Länder- und Sprachgrenzen hinweg funktionieren.
Wir führen unsere Trainings und Entwicklungsprogramme sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache durch. Dadurch können internationale Führungskräftegruppen in eine gemeinsame Lernarchitektur eingebunden werden.
Die Inhalte werden dabei nicht einfach nur übersetzt. Beispiele, Übungen und Gesprächssituationen werden auf die jeweilige Zielgruppe, Unternehmenskultur und Arbeitssituation abgestimmt.
Bei größeren Personalentwicklungsprojekten kann ich auf ein Netzwerk von bis zu 20 erfahrenen und entsprechend ausgebildeten Trainerinnen und Trainern zurückgreifen.
Dadurch können wir auch umfangreichere Führungskräfteprogramme mit mehreren Gruppen, Standorten oder parallelen Trainingsdurchläufen umsetzen.
Wichtig ist dabei ein gemeinsamer Qualitätsstandard. Inhalte, Trainingsleitfäden, Lernziele und Transfermaßnahmen werden miteinander abgestimmt, sodass die Teilnehmenden unabhängig von Trainingsgruppe oder Standort eine vergleichbare Entwicklungsqualität erhalten.
Das letzte Modul unseres Führungskräfteprogramms bestand aus zwei intensiven, interaktiven und bewegenden Tagen.
Besonders beeindruckt hat uns das gewachsene Selbstvertrauen der Führungskräfte. Viele Teilnehmende gingen deutlich klarer mit ihrer Rolle um, konnten ihre Wirkung besser einschätzen und verfügten über konkrete Werkzeuge für schwierige Führungssituationen.
Das persönliche Geschenk und die wertschätzenden Worte zum Abschluss waren für uns eine wunderbare Überraschung. Noch wichtiger war jedoch die Entwicklung, die wir über die gesamte gemeinsame Zeit beobachten durften.
Unser Dank gilt allen Teilnehmenden für ihre Offenheit, ihr Engagement, ihr Vertrauen und die Bereitschaft, sich auch mit herausfordernden persönlichen Fragen auseinanderzusetzen.
Genau darin liegt für mich der Kern nachhaltiger Führungskräfteentwicklung: Wachstum ermöglichen, Wirksamkeit erhöhen und Wertschätzung erlebbar machen.
Sie möchten Nachwuchsführungskräfte auf ihre erste Führungsaufgabe vorbereiten oder Führungskräfte mit ersten Erfahrungen gezielt weiterentwickeln?
Gemeinsam entwickeln wir ein Führungskräfteprogramm, das zu Ihrer Organisation, Ihren strategischen Zielen und den konkreten Herausforderungen Ihrer Führungskräfte passt – als einzelner Trainingsdurchlauf oder als umfangreiches, standortübergreifendes Personalentwicklungsprojekt.
Lassen Sie uns darüber sprechen, wie eine wirksame Führungskräfteentwicklung in Ihrem Unternehmen aussehen kann.
Je nach Zielgruppe und Zielsetzung kann ein Programm mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern. Bewährt haben sich Entwicklungsreisen von etwa zehn bis zwölf Monaten, weil zwischen den Trainings ausreichend Zeit für die praktische Anwendung und Reflexion bleibt.
Ja. Nachwuchsführungskräfte können bereits vor der Übernahme ihrer ersten Führungsverantwortung auf den Rollenwechsel vorbereitet werden. Dadurch gewinnen sie Sicherheit und verfügen von Beginn an über praxistaugliche Führungsinstrumente.
Das Programm richtet sich ausdrücklich auch an Führungskräfte, die ihre Position bereits ausüben und erste Erfahrungen gesammelt haben. Ihre konkreten Praxisfälle werden in die Trainings und Transferphasen integriert.
Ja. Sämtliche Module können in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt werden. Auch Programme mit internationalen oder gemischtsprachigen Teilnehmergruppen sind möglich.
Ja. Für umfangreiche Personalentwicklungsprojekte kann auf ein Netzwerk von bis zu 20 erfahrenen und qualifizierten Trainerinnen und Trainern zurückgegriffen werden. Dadurch lassen sich mehrere Gruppen oder Standorte parallel begleiten.
Ein Trainerduo bietet mehr Perspektiven, intensivere Übungsbegleitung und mehr individuelles Feedback. Zudem können Kleingruppen parallel begleitet und komplexe Gruppenprozesse differenzierter wahrgenommen werden.
Kontaktieren Sie mich gerne hier für einen kostenlosen Austausch.
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